Nachhaltigkeit und ESG

Das Magnetdrahtwerk von Essex Furukawa in Kameyama, Japan, setzt seine in der „Vision 2030“ festgelegten Ziele zur CO₂-Reduzierung in die Tat um. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.

Toshiki Demoto, Leiter des operativen Geschäfts und leitender technischer Berater, stellte dem Team kürzlich einen neuen, _elektrischen_ Gabelstapler vor. Er teilte zudem mit, dass noch in diesem Jahr zwei weitere Modelle auf den Markt kommen sollen.

„Dies ist ein Schritt in Richtung Nachhaltigkeit, auf den wir uns sehr freuen“, sagte Demoto. „Ich kann im Namen aller Mitarbeiter des Werks sprechen, wenn ich sage, dass wir sehr stolz darauf sind, zu den Ersten zu gehören, bei denen diese Technologie zum Einsatz kommt.“

„Während Essex Furukawa auf seine Ziele hinarbeitet, hoffe ich, dass die japanischen Werke weiterhin eine Vorreiterrolle einnehmen und neue Möglichkeiten zur Energieeinsparung erschließen.“

Der von Toyota hergestellte Elektrostapler ist ein 3-Tonnen-Gerät, dessen Tragfähigkeit mit der des bisherigen benzinbetriebenen Modells vergleichbar ist.

Erste Daten deuten darauf hin, dass dieser erste Gabelstapler den Benzinverbrauch um die Hälfte gesenkt hat. Sobald zwei weitere Elektrostapler in Betrieb genommen werden, könnte das Werk den Benzinverbrauch an diesem Standort bis Ende 2023 vollständig einstellen.

Abgesehen von den Nachhaltigkeitszielen gab es noch einen menschlichen Aspekt, der bei diesem Wandel ebenfalls eine wichtige Rolle spielte.

Der Elektrostapler verursacht keine gesundheitsschädlichen Emissionen und keine Lärmbelästigung. Er ist zudem mit einer blauen LED-Rückfahrwarnleuchte ausgestattet, um die Sicherheit der Mitarbeiter zusätzlich zu gewährleisten.

Die Bediener teilten Demoto mit, dass das Gerät bequemer und zudem leichter zu manövrieren sei.

Austin Robinson, Global Corporate Sustainability Manager bei Essex Furukawa, erklärte, dass dies über Begeisterung und Zusatzleistungen hinausgehe. Es gebe greifbare Ergebnisse.

„Letztendlich ist dies ein weiterer Weg, um zur Erreichung unserer Energieeinsparungsziele beizutragen“, sagte sie. „Die Unterstützung dieses Prozesses von oben ist von unschätzbarem Wert. Dadurch lassen sich diese Anpassungen in unserem weltweiten Netzwerk wesentlich leichter messen und umsetzen.“

Im Rahmen der „Vision 2030“ strebt Essex Furukawa an, seinen Energieverbrauch um 10 % zu senken und den Anteil erneuerbarer Energien um 32 % zu erhöhen.

Das Werk in Kameyama produzierte im vergangenen Kalenderjahr 21.264 MT HVWW® sowie runden und flachen Magnetdraht – eine Schlüsselkomponente für die weltweite Automobilindustrie. Im Rahmen einer transparenten Lieferkette tragen die von Essex Furukawa festgelegten Energieeinsparungsziele zudem zu den Nachhaltigkeitsbemühungen führender globaler Erstausrüster und Tier-1-Zulieferer bei, indem sie diese dabei unterstützen, ihre Scope-3-CO₂-Emissionen zu reduzieren.

Weitere Informationen zu „Vision 2030“ und dem ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatz von Essex Furukawa finden Sie auf unserer Website.

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